Über uns

Das Trauma Institut Mainz ist ein DeGPT-zertifiziertes Fortbildungsinstitut für Psychotraumatologie. Neben der traumaspezifischen curricularen Weiterbildung für ärztliche und psychologische Psychotherapeuten werden auch traumaspezifische Einzelseminare angeboten.

Supervision, Fortbildungen und Schulungen auf Anfrage.

Geleitet wird das Trauma Institut Mainz von Dr. Brigitte Bosse in Zusammenarbeit mit Linda Beeking.


Dr. Brigitte Bosse

Dr. Brigitte Bosse ist ärztliche Psychotherapeutin, niedergelassen in Mainz von 1996 bis 2015 und seither in privater Praxis tätig. Bis 1992 arbeitete sie als Anästhesistin mit dem Schwerpunkt Schmerztherapie.
Ab 1993 war sie nur noch psychotherapeutisch tätig. Sie behandelte als Oberärztin Frauen, die sexuelle Gewalt erlitten hatten. Im Auftrag der Landesregierung Rheinland-Pfalz entwickelte sie 1995/96 ein psychotraumatologisches Curriculum für PsychotherapeutInnen, die mit Opfern sexueller Gewalt arbeiten. Diese curriculare Fortbildung wurde 1997 evaluiert und dokumentiert. 
Neben der Behandlung komplextraumatisierter Menschen ist ihr Arbeitsschwerpunkt die psychotraumatologische Versorgung von Akuttraumatisierten.
Seit 2000 arbeitet sie eng mit Unfallkassen und Berufsgenossenschaften zusammen und behandelt Menschen, die im Arbeitsalltag verletzt wurden und unter akuten Traumafolgestörungen leiden.
2008 bis 2015 leitete sie gemeinsam mit Frau Annelie Wagner aus Saarburg den Arbeitskreis „Gegen Rituelle Gewalt in Rheinland-Pfalz“.
Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit transgenerationaler Traumatisierung.


Linda Beeking

Dipl.-Psych. Linda Beeking ist Psychologische Psychotherapeutin, niedergelassen seit 1999 in eigener Praxis in Ehingen/Alb-Donau-Kreis.

Neben der Praxistätigkeit ist sie als Supervisorin, Lehrbeauftragte und Lehrtherapeutin tätig, unter anderem für PITT® und Psychotraumatologie. Von 2011 bis 2021 war sie Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Trauma und Dissoziation (DGTD).

Sie studierte in Konstanz Psychologie und Soziologie, arbeitete danach in der Kinderpsychologischen Einzelfallhilfe und anschließend langjährig in Psychosomatischen und Psychiatrischen Kliniken. Bereits in der ersten Klinik (1986) mit Psychodrama-Schwerpunkt hatte sie ersten Kontakt mit komplextraumatisierten und hochdissoziativen Patient*innen und die Erkenntnis, dafür keine ausreichenden Behandlungstechniken zur Verfügung zu haben. In der Behandlungsmethode der Psychodynamischen Imaginativen Traumatherapie (PITT®) von Frau Professor Dr. Luise Reddemann fand sie einen Zugangsweg für die Behandlung und ist mittlerweile autorisiert, diese Methode zu unterrichten und zu supervidieren. Ihre weiteren Ausbildungen absolvierte sie u. A. bei Ellert Nijenhuis, Arne Hofmann (EMDR), Michaela Huber und in Somatic Experiencing (SE).

In der Arbeitsgruppe „Fachkonferenz – PITT“ und im Rahmen der Systemischen Arbeit in pflegerischen, sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern konzipierte sie Curricula für Traumapädagogische Weiterbildungsgänge.